Was kostet die Sanierung?
Stellen Sie Ihr Sanierungspaket zusammen und sehen Sie sofort, was es kostet, wie viel Förderung Sie bekommen und wann sich das Ganze über die eingesparte Energie zurückgezahlt hat.
Das Gebäude
Daraus schätzen wir Dach-, Fassaden- und Kellerdeckenfläche vor. Sie können jede Menge einzeln überschreiben.
Steht auf Ihrer Jahresabrechnung. Grober Anhalt für unsanierte Altbauten: 150 bis 250 kWh je m² und Jahr.
Maßnahmen wählen
Noch nichts gewählt.
Förderung
+5 Prozentpunkte und doppelter Kostendeckel – seit der BEG-Reform aber erst ab 30.000 € förderfähigem Investitionsvolumen.
+5 Prozentpunkte, nur für Maßnahmen an der Gebäudehülle.
Haushalt und Heizungstausch
Bestimmt Einkommensbonus und Obergrenze. Ihr Bonus: 0 %.
Familienzuschlag: Das anzusetzende Einkommen sinkt einmalig um 10.000 €.
Austausch einer alten fossilen Heizung, Selbstnutzung vorausgesetzt. Aktuell +16 %.
Weitere Annahmen
Arbeitspreis je kWh laut Ihrer Abrechnung.
Pro Jahr. Höhere Werte verkürzen die Amortisation deutlich.
Der Förderdeckel gilt je Wohneinheit.
Wählen Sie links Ihre Maßnahmen
Sobald Sie mindestens eine Maßnahme aktivieren, sehen Sie hier Kosten, Förderung, Eigenanteil und die Amortisation über die eingesparte Energie.
Methodik
Wie dieser Rechner rechnet
Die Annahmen offen auf dem Tisch – inklusive der Stellen, an denen er ungenau ist.
Einsparungen überlappen sich
Jede Maßnahme spart einen Anteil des noch verbleibenden Wärmebedarfs, nicht des ursprünglichen. Deshalb verknüpfen wir die Einzelwerte multiplikativ statt sie zu addieren. Bei einer Komplettsanierung liegt das Ergebnis dadurch rund 25 Prozentpunkte unter dem, was eine naive Addition ausweisen würde.
Förderdeckel statt Wunschdenken
Für Hülle und Anlagentechnik gilt ein gemeinsamer Deckel der förderfähigen Kosten, den wir anteilig auf Ihre Maßnahmen verteilen. Der Heizungstausch hat einen eigenen Topf mit eigenem Deckel. Die gestapelten Boni beim Heizungstausch werden bei 70 Prozent gekappt – bei einem anzusetzenden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro erst bei 80 Prozent –, auch wenn ihre Summe rechnerisch höher läge.
Was fehlt
- Kapitalkosten, falls Sie die Sanierung finanzieren.
- Der Wertzuwachs des Gebäudes. Eine sanierte Immobilie verkauft sich spürbar besser – das verbessert die Bilanz, taucht hier aber nicht auf.
- Landes- und Kommunalprogramme. Sie sind zu volatil für einen Rechner, können aber erheblich sein. Fragen Sie Ihre Energieberatung danach.
- Der bauliche Zustand Ihres Gebäudes. Feuchte Keller, Asbest oder ein maroder Dachstuhl sprengen jede Kostenschätzung.
Kostenkennwerte Stand 2026-01, Fördersätze Stand 2026-07. Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Verbindlich sind allein die Programmbedingungen von BAFA und KfW zum Zeitpunkt Ihrer Antragstellung.
Transparenzhinweis: Diese Seite enthaelt Partnerlinks. Kommt darueber ein Vertrag zustande, erhalten wir eine Provision. Fuer Sie aendert sich der Preis nicht. Unsere Bewertungen entstehen unabhaengig davon.
Häufige Fragen
- Was kostet eine energetische Sanierung pro Quadratmeter?
- Für eine energetische Komplettsanierung eines Einfamilienhauses sind je nach Zustand und Anspruch etwa 600 bis 1.200 Euro je Quadratmeter Wohnfläche realistisch. Einzelne Gewerke liegen deutlich darunter: Die Dämmung der Kellerdecke kostet 30 bis 70 Euro je Quadratmeter Deckenfläche, eine Fassadendämmung 150 bis 250 Euro je Quadratmeter Fassade.
- Wie hoch ist die Förderung für eine Wärmepumpe?
- Seit der BEG-Reform vom Juli 2026 gilt: 30 Prozent Grundförderung für alle, dazu 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus beim Austausch einer alten fossilen Heizung und ein dreistufiger Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 Prozent bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000, 40.000 beziehungsweise 50.000 Euro. Die Obergrenze liegt bei 70 Prozent, für Haushalte mit einem anzusetzenden Einkommen bis 30.000 Euro bei 80 Prozent. Förderfähig sind 28.000 Euro für die erste Wohneinheit. Der frühere Effizienzbonus von 5 Prozent ist entfallen.
- Was bringt ein individueller Sanierungsfahrplan?
- Der iSFP hebt den Zuschuss für Einzelmaßnahmen um 5 Prozentpunkte und verdoppelt den Deckel der förderfähigen Kosten von 30.000 auf 60.000 Euro für die erste Wohneinheit. Seit der BEG-Reform vom Juli 2026 gibt es den Bonus allerdings erst ab einem förderfähigen Investitionsvolumen von 30.000 Euro — bei kleineren Vorhaben bringt er nichts mehr. Die Energieberatung, die den Plan erstellt, wird mit 50 Prozent bezuschusst.
- Welche Sanierung amortisiert sich am schnellsten?
- Der hydraulische Abgleich und die Dämmung von Kellerdecke und oberster Geschossdecke. Sie kosten wenig, sind teils in Eigenleistung machbar und wirken sofort. Eine Fassadendämmung oder ein Fenstertausch amortisiert sich über die Energiekosten oft erst nach 25 Jahren und mehr – dort zählen Wohnkomfort und Werterhalt mindestens ebenso.
- Muss ich den Förderantrag vor Beginn stellen?
- Ja. Bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude muss der Antrag gestellt und bewilligt sein, bevor Sie den Auftrag vergeben. Wer erst baut und dann beantragt, verliert die Förderung vollständig. Ein Liefer- und Leistungsvertrag mit aufschiebender Bedingung ist der übliche Weg.
- Rechnet dieser Rechner die Einsparungen einfach zusammen?
- Nein, und das ist der wichtigste Unterschied zu vielen anderen Rechnern. Maßnahmen überlappen sich: Wer nach der Fassadendämmung auch das Dach dämmt, spart nicht noch einmal denselben Anteil, sondern nur einen Teil des verbliebenen Bedarfs. Wir verknüpfen die Einsparungen deshalb multiplikativ. Eine naive Addition käme bei einer Komplettsanierung leicht auf über 90 Prozent Einsparung – realistisch sind eher 60 bis 70 Prozent.